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Brandenburger Märchen

Eine dokumentarische Theaterproduktion zur lokalen Euthanasie-Geschichte

Zwei Jahre war die Geschichtensammlerin Daniela Klein auf Spurensuche zur T4-Aktion in Brandenburg an der Havel, bei der 1940 mehr als 9.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen vergast und verbrannt wurden.

Die Frage war: Was haben die Brandenburger*innen von den Vorgängen mitbekommen, die teilweise mitten in ihrer Stadt geschahen? Und wie hat dieses Miterleben ihre Leben geprägt? Aus Interviews mit über 150 Zeitzeugen, Nachfahren und Wissenschaftler*innen entstand das Theaterstück „Brandenburger Märchen“ – ein faszinierender Einblick in die kollektive Erinnerung der Stadt.

Regie Reimund Groß * Schauspiel Gernot Frischling, Jenny Boettcher, Marlene Schultke, Reimund Groß, Sebastian Ihlenfeldt * Scherenschnitte Nina Braun * Akkordeon und Komposition Bardo Henning * Licht Arndt Sellentin * Technik Soroush Reza Moradi * Grafik George Chandrinos, Cynthia Mauruschat * Idee, Recherche, Text und Produktion Daniela Klein * Projektleitung Katrin Werlich

 

Termine:

Brandenburg/Havel · 6. | 7. | 8. November 2017 · 19:30 Uhr

Brandenburger Theater · Grabenstr. 14 · 14776 Brandenburg/Havel

Eintritt: 10,- € | erm. 7,- € · Schulklassen 5 €

Karten: 03381- 511 111 · www.brandenburgertheater.de


Berlin · 11. November 2017 · 20:00 Uhr

12. November 2017 · 17:30 Uhr

Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums der Charité

Campus Charité Mitte · Charitéplatz 1 · 10117 Berlin

Eintritt: 12,- € | erm. 8,- €

Karten (Vorverkauf):
Museumskasse des Medizinhistorischen Museums der Charité oder info@hauptkulturdorf.de


Potsdam · 19. | 20. | 22. November 2017 · 18:30 Uhr

Spartacus e.V. · Friedrich-Engels-Str. 22 · 14473 Potsdam

Eintritt: 7,- € | erm. 5,- € (+ VVK-Kosten)

Karten: www.tixforgigs.com

 

Dauer ca. 90 Min
Eine kurze Einführung zum historischen Kontext gibt in Berlin die Medizinhistorikerin Dr. Astrid Ley; in Brandenburg und Potsdam Daniela Klein. Publikumsgespräche finden jeweils nach den Vorstellungen statt.

Ein Projekt des Kulturvereins Päwesin e.V.
in Kooperation mit der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg a. d. H.

Förderer und Kooperationspartner
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Landeshauptstadt Potsdam, Brandenburger Theater, GeDenkOrt.Charité, Spartacus e.V.

Kontakt:
Daniela Klein: 0176 63 25 44 16 oder info@hauptkulturdorf.de